Schimmelbildung nach einer Renovierung

Im kürzlich renovierten Eingangsbereich eines Einfamilienhauses machte sich schon wenige Monate nach der Fertigstellung ein verdeckter Wasserschaden bemerkbar, als die Bewohner in einer Ecke oberhalb des Einbauschranks erneut Spuren von Schimmel entdeckten.

Obwohl erste Anzeichen von Schimmelbildung bereits vor unserem Einsatz entfernt wurden, zeigten unsere Messungen weiterhin deutlich erhöhte Feuchtigkeitswerte in der Wand. Als Ursache konnten wir eine durchbohrte Ablaufleitung feststellen, durch die über längere Zeit Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringen konnte. Nach der Freilegung des betroffenen Bereichs konnte der vorhandene Schimmel fachgerecht behandelt und entfernt werden. Die beschädigte Leitung wurde durch einen Sanitärfachbetrieb instandgesetzt. Für die anschliessende Trocknung kam ein Entfeuchter zum Einsatz, der das Backsteinmauerwerk mittels Folientrocknung gezielt trocknete und gleichzeitig die Feuchtigkeit in der Raumluft reduzierte. Auch kleine Anzeichen von Schimmel sollten ernst genommen werden. Besonders nach Renovierungsarbeiten können Wasserschäden zunächst unbemerkt bleiben und erst Monate später sichtbar werden. Gezielte Feuchtigkeitsmessungen und eine frühzeitige Ursachenklärung helfen dabei, Folgeschäden an der Bausubstanz zu vermeiden und die passenden Massnahmen einzuleiten.

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